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Glossar

BMW M1 (E26)

Der erste bayerische Mittelmotorsportwagen von 1978 mit Giugiaro-Design und dem legendären M88-Reihensechszylinder.

Erklärung
Der BMW M1 (Baureihe E26) ist der erste und bis heute einzige reinrassige Mittelmotor-Supersportwagen in der Geschichte der Bayerischen Motoren Werke. Ende der 1970er Jahre von Motorsportchef Jochen Neerpasch initiiert, sollte der M1 als Homologationsmodell für die Gruppe 4 und 5 der Sportwagen-Weltmeisterschaft antreten. Das atemberaubend flache Keil-Design mit Klappscheinwerfern und doppelten BMW-Emblemen am Heck stammte aus der Feder von Giorgio Giugiaro (Italdesign). Unter der Kunststoffkarosserie auf einem Gitterrohrrahmen von Marchesi arbeitete das von Paul Rosche entwickelte Meisterwerk: Der 3,5-Liter-Reihensechszylindermotor M88 mit Vierventiltechnik, Einzeldrosselklappen und Kugelfischer-Einspritzung, der in der Straßenversion 277 PS leistete und den M1 mit 262 km/h zum schnellsten deutschen Serienauto seiner Zeit machte. Da Verzögerungen bei der Fertigung (ursprünglich bei Lamborghini geplant, dann bei Baur in Stuttgart montiert) die Homologation verzögerten, erfand Neerpasch die legendäre 'BMW M1 Procar-Serie': Im Rahmenprogramm der europäischen Formel-1-Grands-Prix traten die besten Formel-1-Piloten wie Niki Lauda und Nelson Piquet in identischen, über 470 PS starken Renn-M1 gegeneinander an. Mit nur 453 gebauten Exemplaren begründete der M1 die glorreiche Ära der BMW M GmbH. Als erster bayerischer Mittelmotorsportwagen mit atemberaubendem Giugiaro-Keildesign und dem seidenweichen M88-Renntriebwerk begründete der M1 die legendäre Hochleistungs-Tradition der BMW M GmbH auf den Rennstrecken der Welt. Dieses herausragende Fahrzeugmodell gilt bis heute als ein Meilenstein der Automobilbaukunst und begeistert Enthusiasten und Sammler rund um den Globus durch seinen unverwechselbaren Charakter, seine technische Finesse und seine glanzvolle Historie.

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