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Glossar

Dodge Charger (1968–1970)

Das ultimative amerikanische Muscle Car der 'Coke-Bottle'-Ära mit dem brachialen 426 HEMI V8.

Der Dodge Charger der zweiten Generation (Modelljahre 1968 bis 1970) ist der Inbegriff des bösen, muskulösen und unverfrorenen amerikanischen Muscle Cars. Gezeichnet von Chrysler-Designer Richard Sias, bestach der 1968er Charger durch das legendäre 'Coke-Bottle'-Design – eine Karosserielinie mit taillierter Hüfte, verdeckten Klappscheinwerfern hinter dem durchgehenden Kühlergrill ('Electric Shaver') und einer markanten Tunneleffekt-Heckscheibe ('Flying Buttress'). In der sportlichen R/T-Version (Road/Track) wurde der Charger zur absoluten Straßen- und Dragstrip-Waffe: Neben dem bärenstarken 440-Magnum-V8 thronte der legendäre '426 Street HEMI' an der Spitze – ein 7,0-Liter-V8 mit halbkugelförmigen Brennräumen, Doppel-Vierfachvergasern und offiziell angegebenen 425 PS (real oft über 480 PS). Weltweite Filmgeschichte schrieb der schwarze 1968er Charger R/T als unbarmherziger Verfolger im Filmklassiker 'Bullitt', während ein oranger 1969er Charger mit der Startnummer '01' als 'General Lee' in der TV-Serie 'Ein Duke kommt selten allein' (The Dukes of Hazzard) durch die Luft flog und Dominic Toretto in 'Fast & Furious' die Vorderräder beim Gasgeben abheben ließ. Der klassische Charger bleibt das ultimative Symbol für hemmungslosen V8-Klang und amerikanische Viertelmeilen-Kultur. Das unbändige Grollen des HEMI-V8-Motors, die markante Coke-Bottle-Linienführung und der legendäre Auftritt in Filmklassikern machten den Dodge Charger zum ewigen Aushängeschild der goldenen amerikanischen Muscle-Car-Ära. Dieses herausragende Fahrzeugmodell gilt bis heute als ein Meilenstein der Automobilbaukunst und begeistert Enthusiasten und Sammler rund um den Globus durch seinen unverwechselbaren Charakter, seine technische Finesse und seine glanzvolle Historie.