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Glossar

Fehlercode (DTC / Diagnostic Trouble Code)

Ein alphanumerischer 5-stelliger Standardcode, der von Steuergeräten bei der Erkennung technischer Fehlfunktionen im Fehlerspeicher hinterlegt wird.

Diagnostic Trouble Codes (abgekürzt DTC) sind die standardisierte Diagnosesprache moderner Bordelektronik. Sobald ein Steuergerät (z.B. für Motor, Getriebe, Bremsen oder Airbags) über seine Sensoren unplausible Messwerte, Leitungsunterbrechungen oder mechanische Abweichungen registriert, generiert es einen spezifischen Fehlercode und speichert diesen im internen Fehlerspeicher ab. Gleichzeitig wird bei abgasrelevanten oder sicherheitskritischen Fehlern die gelbe Motorkontrollleuchte (MIL) im Cockpit aktiviert. Der Aufbau eines Fehlercodes nach OBD-II-Standard folgt einer festen fünfstelligen Struktur: Der erste Buchstabe kennzeichnet das betroffene Hauptsystem (P für Powertrain/Antrieb, C für Chassis/Fahrwerk, B für Body/Karosserie und U für Network/Kommunikationsbusse). Die nachfolgenden Ziffern präzisieren, ob es sich um einen genormten Standardfehler oder einen herstellerspezifischen Code handelt, und weisen exakt auf die fehlerhafte Baugruppe hin (z.B. P0300 für Zündaussetzer oder P0420 für unzureichende Katalysatorwirkung). In der Kfz-Werkstatt liest der Mechatroniker diese Codes über die OBD-Schnittstelle aus, um Reparaturen zielgerichtet und kosteneffizient durchzuführen.