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Glossar

Alpine

Französische Sportwagenmarke aus Dieppe, berühmt für die ultraleichte Heckmotor-Rallyeikone A110.

Automobiles Alpine mit Sitz in der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe ist der Inbegriff des französischen Leichtbau-Sportwagens. Gegründet 1955 von dem passionierten Rennfahrer und Renault-Händler Jean Rédélé, basierte die Philosophie auf extrem leichten, aerodynamischen Glasfaser-Karosserien und getunter Renault-Serientechnik. Seinen Weltruhm begründete das Unternehmen mit der 1962 vorgestellten Alpine A110 'Berlinette': Der flache, elegante Sportwagen mit Heckmotor tanzte dank minimalen Gewichts und überragender Agilität über engste Bergstraßen und gewann 1973 sensationell die allererste Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) der Geschichte. Nach dem legendären Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1978 mit dem Renault-Alpine A442B und Nachfolgern wie der A310 und A610 ruhte die Marke ab 1995. Im Jahr 2017 feierte Alpine unter Renault ein triumphales Comeback mit der völlig neu entwickelten, modernen A110: Mit Aluminium-Chassis, Mittelmotor, Doppelkupplungsgetriebe und einem Leergewicht von nur rund 1.100 kg wurde sie von der Fachwelt als einer der puristischsten und fahraktivsten Sportwagen der Gegenwart gefeiert. Alpine repräsentiert heute die sportliche Speerspitze der Renault-Gruppe, tritt mit eigenem Team in der Formel 1 sowie der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an und transformiert sich mit dem 'Dream Garage'-Programm (darunter dem Hot-Hatch A290) in eine rein elektrische Hochleistungsmarke. Die unvergleichliche Leichtigkeit und das feinfühlige Ansprechverhalten der Alpine-Modelle beweisen, dass echter Fahrspaß nicht aus schierer Motorleistung, sondern aus perfekter Balance und minimaler Masse entsteht. Alpine zelebriert das französische Sportwagenerbe mit purer Hingabe.