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Glossar

Opel

Deutscher Traditionshersteller aus Rüsselsheim mit dem Blitz-Logo, heute Teil des Stellantis-Konzerns.

Opel blickt auf eine der längsten und facettenreichsten Traditionen im europäischen Fahrzeugbau zurück. Gegründet 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim am Main zunächst als Nähmaschinen- und späterer Fahrradhersteller, stieg das Unternehmen 1899 mit dem 'Opel Patentmotorwagen System Lutzmann' in die Automobilproduktion ein. Bereits in den 1920er Jahren revolutionierte Opel mit dem legendären 'Laubfrosch' (Opel 4/12 PS) die Fertigung, indem das Unternehmen als erster deutscher Hersteller die Fließbandproduktion einführte und Mobilität für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich machte. Von 1929 bis 2017 gehörte Opel zum US-Konzern General Motors und prägte über Jahrzehnte das Straßenbild mit unvergessenen Ikonen wie dem Kadett, Rekord, Kapitän, Commodore, dem sportlichen Opel GT ('Nur Fliegen ist schöner') sowie dem Calibra mit seinem aerodynamischen Weltrekord-Cw-Wert. Die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge brachte den legendären Werbeslogan 'Opel, der Zuverlässige' hervor. Nach der Übernahme durch die Groupe PSA und der späteren Fusion zum Weltkonzern Stellantis vollzog die Marke unter dem neuen Markengesicht 'Opel Vizor' eine radikale stilistische und technische Verjüngung. Kernmodelle wie der Corsa und der Astra zählen heute zu den meistverkauften Fahrzeugen Europas und werden sowohl mit effizienten Verbrennungsmotoren als auch mit vollelektrischen Antrieben angeboten. Ergänzt wird die Palette durch dynamische Crossover-Modelle wie Mokka und Grandland. Mit der Submarke GSe (Grand Sport electric) belebt Opel sportliche Traditionen im Zeitalter der E-Mobilität wieder und treibt die vollständige Elektrifizierung seines Portfolios mit innovativen Plattformen und praxisnahen Reichweiten konsequent voran.