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Glossar

Plug-in-Hybrid (PHEV)

Ein Hybridfahrzeug mit Verbrennungsmotor, Elektromotor und einer großen Batterie, die extern an einer Steckdose oder Ladesäule aufgeladen werden kann.

Ein Plug-in-Hybrid Electric Vehicle (PHEV) stellt die technologische Brücke zwischen klassischen Verbrennern und rein elektrischen Fahrzeugen dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vollhybriden besitzt ein Plug-in-Hybrid eine deutlich größere Traktionsbatterie (typischerweise 12 bis über 25 kWh Kapazität) und einen externen Ladeanschluss (Typ-2-Stecker), über den das Fahrzeug an einer Haushaltssteckdose, einer heimischen Wallbox oder öffentlichen Ladesäulen mit Strom betankt werden kann. Dies ermöglicht es, alltägliche Strecken (typischerweise 50 bis über 100 Kilometer) rein elektrisch, lokal emissionsfrei und nahezu lautlos zurückzulegen. Für lange Urlaubs- oder Geschäftsreisen springt bei leerer Batterie nahtlos der Verbrennungsmotor ein, wodurch die gewohnte Gesamtreichweite von 600 bis 800 Kilometern ohne Ladezwang erhalten bleibt. PHEVs qualifizieren sich bei Erfüllung gesetzlicher Mindestreichweiten oder CO2-Grenzwerte für das amtliche E-Kennzeichen sowie für erhebliche steuerliche Vergünstigungen bei der Dienstwagenbesteuerung (0,5-Prozent-Regel).