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Glossar

Ölwechsel

Der regelmäßige Austausch des verbrauchten Motoröls samt Ölfilter zur Vermeidung von Motorschäden und zur Aufrechterhaltung der Schmierfähigkeit.

Erklärung
Der regelmäßige Ölwechsel ist die elementarste Wartungsmaßnahme für jeden Verbrennungsmotor. Motoröl ist im laufenden Betrieb extremen Belastungen ausgesetzt: Es schmiert die hochbelasteten Lager, Kolben und Nockenwellen, kühlt thermisch hoch beanspruchte Bauteile, dichtet Ringspalte ab und schützt vor Korrosion. Im Laufe der Zeit altert das Öl jedoch chemisch durch Oxidation, Scherkräfte und die Anreicherung von Rußpartikeln, unverbranntem Kraftstoff und metallischem Abrieb. Verliert das Öl seine Schmierfähigkeit oder zersetzen sich die Additive, droht ein Abreißen des Schmierfilms, was zu verheerenden Fressern an Kurbelwellenlagern und Zylinderlaufflächen (kapitaler Motorschaden) führt. Bei jedem fachgerechten Ölwechsel wird stets auch der Ölfilter erneuert, um angesammelte Schmutzpartikel vollständig aus dem Kreislauf zu entfernen. Die Wechselintervalle (meist alle 15.000 bis 30.000 km oder einmal jährlich) sind strikt einzuhalten und müssen mit vom Hersteller exakt spezifizierten und freigegebenen Motorölen durchgeführt werden.

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