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Glossar

Nebelscheinwerfer

Tief montierte Zusatzscheinwerfer an der Fahrzeugfront mit breiter Lichtstreuung zur besseren Fahrbahnausleuchtung bei Nebel, Schnee oder Starkregen.

Nebelscheinwerfer sind spezielle lichttechnische Einrichtungen, die die Sicht des Fahrers bei extremen Witterungsverhältnissen wie dichtem Nebel, Schneefall oder starkem Regen signifikant verbessern. Das physikalische Problem bei normalem Abblend- oder Fernlicht im Nebel ist die sogenannte Eigenblendung: Das Licht trifft auf die mikroskopischen Wassertröpfchen in der Luft und wird als undurchdringliche, weiße Lichtwand direkt in die Augen des Fahrers zurückgestreut. Nebelscheinwerfer sind so tief wie möglich in der vorderen Stoßstange montiert. Da Nebel unmittelbar über der Fahrbahnoberfläche physikalisch meist etwas dünner ist, leuchten Nebelscheinwerfer flach unter der Nebelschicht hindurch. Sie erzeugen einen breiten, fächerförmigen Lichtteppich mit einer scharfen oberen Hell-Dunkel-Grenze, der die Fahrbahnränder und Leitpfosten optimal sichtbar macht, ohne Eigenblendung zu verursachen. Nach § 17 StVO dürfen Nebelscheinwerfer nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen eingeschaltet werden.