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Glossar

Leichtlauföl (Motoröl mit niedriger Viskosität)

Ein vollsynthetisches Motorschmieröl mit geringem Fließwiderstand zur Reduzierung der inneren Motorreibung und Kraftstoffersparnis.

Erklärung
Leichtlauföle sind hochmoderne Schmierstoffe, die speziell entwickelt wurden, um den mechanischen Reibungswiderstand im Motorinneren auf ein Minimum zu reduzieren. Durch den Einsatz extrem dünnflüssiger Viskositätsklassen (wie SAE 0W-20, 0W-16 oder 0W-8) benötigt die Ölpumpe weniger Antriebsleistung, und die beweglichen Teile (Kolben, Pleuel, Nockenwellen) gleiten mit geringstem Widerstand durch den Schmierfilm, was den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen messbar senkt. Trotz ihrer niedrigen Viskosität garantieren moderne Leichtlauföle dank hochwertiger Synthesegrundöle und spezieller Verschleißschutz-Additive (wie Zinkdialkyldithiophosphat oder Molybdänverbindungen) eine extreme Scherstabilität: Der Schmierfilm reißt selbst bei Volllast und Öltemperaturen über 150 Grad Celsius nicht ab. Beim winterlichen Kaltstart verteilen sich Leichtlauföle in Bruchteilen von Sekunden im gesamten Motorblock, wodurch der kritische Kaltstartverschleiß drastisch minimiert wird. Leichtlauföle dürfen jedoch nur in Motoren verwendet werden, die vom Hersteller ausdrücklich für diese Spezifikationen freigegeben sind.

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