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Glossar

Heckscheibenheizung

Ein System aus aufgedampften oder im Glas integrierten elektrischen Heizdrähten zur raschen Befreiung der Heckscheibe von Eis, Frost und Feuchtigkeit.

Erklärung
Die Heckscheibenheizung ist ein fundamentales Komfort- und Sicherheitsmerkmal für Fahrten in der kalten und feuchten Jahreszeit. Sie sorgt binnen weniger Minuten für einen klaren Blick durch den Innenspiegel nach hinten, indem sie die Heckscheibe erwärmt und dadurch Eis, Schnee oder Feuchtigkeitsbeschlag rückstandslos abtaut und verdampft. Technisch besteht das System aus feinen, horizontalen Leiterbahnen aus speziellem Silber-Keramik-Leitlack, die im Siebdruckverfahren auf die Innenseite des Sicherheitsglases aufgebrannt sind. Fließt elektrischer Strom (typischerweise 10 bis 20 Ampere) durch die Drähte, wandelt der ohmsche Widerstand die Energie direkt in Wärme um. In modernen Fahrzeugen sind in das Leitermuster oft die Radio- und Scheibenantennen unsichtbar integriert. Zum Schutz der Starterbatterie schaltet eine intelligente Zeitrelais-Schaltung die Heckscheibenheizung nach etwa 10 bis 20 Minuten Betrieb automatisch ab.

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