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Glossar

Halogen-Scheinwerfer

Klassische Fahrzeugscheinwerfer mit Glühwendel-Leuchtmitteln und Halogengasfüllung, die warmweißes Licht durch thermische Glühung erzeugen.

Erklärung
Halogenscheinwerfer stellten über Jahrzehnte den weltweiten Standard in der automobilen Beleuchtungstechnik dar und sind auch heute noch in vielen Bestands- und Basisfahrzeugen im Einsatz. Die Funktionsweise basiert auf einer Weiterentwicklung der klassischen Glühlampe: Im Inneren eines hitzebeständigen Quarzglaskolbens glüht ein Wolframfaden bei über 2.500 Grad Celsius. Die Füllung mit Halogengasen (wie Jod oder Brom) verhindert, dass sich verdampfte Wolframatome am Glas niederschlagen, und führt sie im sogenannten Halogen-Kreisprozess auf den Glühfaden zurück. Die bekanntesten Lampensockel sind H4 (Zweifadenlampe für Abblend- und Fernlicht in einem Glaskörper) und H7 (Einfadenlampe für getrennte Reflektoren). Halogenscheinwerfer zeichnen sich durch sehr geringe Anschaffungs- und Ersatzteilkosten sowie den unkomplizierten Selbstaustausch defekter Birnen aus. Gegenüber modernen LED- oder Xenon-Systemen weisen sie jedoch eine geringere Lichtausbeute, eine gelblichere Lichtfarbe (ca. 3.200 Kelvin) und einen deutlich höheren Stromverbrauch auf.

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