Der
Ford GT40 ist das heroische Monument des amerikanischen Rennsports und das Resultat einer der berühmtesten Rivalitäten der Industriegeschichte. Nachdem Enzo
Ferrari 1963 den Verkauf seines Unternehmens an die
Ford Motor Company in letzter Sekunde platzen ließ, schwor Henry Ford II Rache und befahl den Bau eines Rennwagens, der
Ferrari bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans vernichtend schlagen sollte. Die Zahl '40' stand für die Gesamthöhe des Fahrzeugs von exakt 40 Zoll (nur 1,02 Meter) bis zur Windschutzscheibe. Nach anfänglichen Misserfolgen übernahm Carroll Shelby zusammen mit Renn- und Entwicklungsfahrer Ken Miles das Projekt und verpflanzte einen gewaltigen 7,0-Liter-NASCAR-V8 (427 ci) in den GT40 Mk II. Bei den 24 Stunden von Le Mans 1966 gelang der historische Triumph: Ein spektakulärer Dreifachsieg für Ford, der die jahrelange
Ferrari-Dominanz brach. Der GT40 gewann Le Mans viermal in Folge von 1966 bis 1969. Seine flache, muskulöse Silhouette mit den ins Dach geschnittenen Türen wurde zur unvergänglichen Sportwagen-Ikone und inspirierte später die modernen Supersportwagen Ford GT (2005 und 2017). Der historische Viersieg bei den 24 Stunden von Le Mans und die extrem flache, muskulöse Rennwagenform machten den Ford GT40 zur unvergänglichen Sportwagenikone und zum stolzen Triumph amerikanischer Ingenieurskunst über die europäische Konkurrenz. Dieses herausragende Fahrzeugmodell gilt bis heute als ein Meilenstein der Automobilbaukunst und begeistert Enthusiasten und Sammler rund um den Globus durch seinen unverwechselbaren Charakter, seine technische Finesse und seine glanzvolle Historie.