Der
Ford Mustang ist das Urgestein und das weltweit berühmteste Symbol der amerikanischen 'Pony Car'-Ära. Am 17. April 1964 auf der Weltausstellung in New York von
Ford-Chef Lee Iacocca enthüllt, löste der Mustang eine beispiellose Begeisterungswelle aus: Bereits am ersten Verkaufstag wurden über 22.000 Einheiten bestellt, und im ersten Produktionsjahr knackte Ford die Millionengrenze. Das Erfolgsrezept basierte auf einer langen Motorhaube, einem kurzen Stummelheck, sportlichen Proportionen und erschwinglicher Großserientechnik auf Falcon-Basis. Der galoppierende Wildpferd-Emblem auf dem
Kühlergrill wurde zum Synonym für Freiheit, Jugendkultur und unbeschwertes Cruisen. Neben dem
Coupé und Cabriolet erlangte vor allem die Fastback-Version weltweiten Kultstatus, unsterblich gemacht durch Steve McQueen in der atemberaubenden Verfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco im Filmklassiker 'Bullitt' (1968). In Zusammenarbeit mit Rennlegende Carroll Shelby entstanden wilde Hochleistungs-Ableger wie der Shelby GT350 und GT500. Über Generationen hinweg hielt Ford am emotionalen, grollenden 5,0-Liter-V8-Saugmotor ('Coyote') fest, während moderne Generationen mit
Einzelradaufhängung hinten, MagneRide-Dämpfern und Zehngang-Automatikgetrieben auch auf kurvigen europäischen Landstraßen glänzen. Der Mustang ist der ununterbrochen meistverkaufte Sportwagen der Welt und verkörpert puren amerikanischen V8-Enthusiasmus. Mit seiner unverkennbaren Kombination aus betörender V8-Akustik, charismatischer Linienführung und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt der Ford Mustang das ultimative Symbol für automobile Freiheit und amerikanische Fahrkultur. Er fasziniert Sammler und Fans über Generationen hinweg wie kaum ein anderes Sportcoupé der Welt.