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Glossar

Lancia

Italienische Traditionsmarke aus Turin mit unübertroffener Historie in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Erklärung
Lancia, 1906 vom passionierten Rennfahrer Vincenzo Lancia in Turin gegründet, steht in den Geschichtsbüchern für aristokratische Eleganz, avantgardistische Ingenieurskunst und beispiellose Triumphe im Rallyesport. Lancia vollbrachte zahlreiche automobiltechnische Pionierleistungen: Der Lambda von 1922 war das erste Serienauto der Welt mit einer selbsttragenden Karosserie und vorderer Einzelradaufhängung, und 1950 präsentierte Lancia mit der Aurelia den ersten serienmäßigen V6-Motor überhaupt. In den 1970er und 1980er Jahren wandelte sich die feine Marke zur absoluten Motorsport-Großmacht. Mit dem futuristischen, von Bertone gezeichneten Lancia Stratos HF (mit Ferrari-V6), dem Lancia Rally 037 (letzter heckgetriebener Rallye-Weltmeister) und dem berühmt-berüchtigten Gruppe-B-Monster Delta S4 dominierte Lancia die Schotterpisten der Welt. Unsterblich wurde die Marke mit dem Lancia Delta HF Integrale: Mit sechs aufeinanderfolgenden Marken-Weltmeistertiteln von 1987 bis 1992 hält Lancia bis heute den ewigen Rekord der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Nach Jahren des Rückzugs auf den italienischen Heimatmarkt erlebt Lancia im Stellantis-Konzern eine glanzvolle Renaissance. Mit dem neuen Lancia Ypsilon und angekündigten Flaggschiffen wie Gamma und Delta verbindet die Marke zeitloses italienisches Wohnzimmer-Design (unter Kooperation mit Cassina) mit modernen Hybrid- und Elektroantrieben sowie dem sportlichen HF-Label. Die unverwechselbare Symbiose aus distinguiertem italienischem Luxus und unbezwingbarer Rallye-Dominanz macht den Mythos Lancia bis heute einzigartig in der Geschichte des Automobils. Mit viel Respekt vor diesem reichen Erbe schlägt Lancia nun ein neues, elektrifiziertes Kapitel auf.

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