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Glossar

Luftfilter (Motorluftfilter)

Ein gefaltetes Filterelement im Ansaugtrakt des Motors, das Staub, Sand, Ruß und Pollen aus der Verbrennungsluft abscheidet.

Erklärung
Der Motorluftfilter ist die Lunge des Verbrennungsmotors. Um einen einzigen Liter Kraftstoff zu verbrennen, benötigt ein Verbrennungsmotor je nach Hubraum und Drehzahl gewaltige Mengen an Luft – typischerweise rund 10.000 bis 15.000 Liter Umgebungsluft. Diese Luft ist jedoch voll von Schwebstoffen wie Straßenstaub, Sandkörnern, Reifenabrieb, Ruß und Insekten. Der Luftfilter – meist bestehend aus spezialimprägniertem, ziehharmonikaartig gefaltetem Filterpapier oder Synthetikvlies in einem luftdichten Kasten – hält Partikel bis in den Mikrometerbereich mit einem Abscheidegrad von über 99 Prozent zurück. Ohne Luftfilter würden abrasive Sand- und Staubpartikel wie Schmirgelpapier an Zylinderwänden, Kolbenringen und Ventilsitzen wirken und den Motor binnen weniger tausend Kilometer zerstören. Ein verschmutzter, zugesetzter Luftfilter verringert den Luftdurchsatz (Drosselwirkung), was zu Leistungsverlust, schlechtem Ansprechverhalten und erhöhtem Kraftstoffverbrauch führt.

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