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Glossar

Hagelschaden

Dellen- und Lackbeschädigungen an der Außenhaut eines Fahrzeugs (Motorhaube, Dach, Kofferraum), verursacht durch herabfallende Hagelkörner bei Unwettern.

Erklärung
Ein Hagelschaden ist ein klassischer Elementarschaden an Kraftfahrzeugen, der bei schweren Sommerunwettern binnen weniger Minuten entstehen kann. Treffen schwere Hagelkörner mit hoher Geschwindigkeit auf die Karosserie, hinterlassen sie hunderte kleine Dellen auf waagerechten Blechteilen wie Motorhaube, Fahrzeugdach und Heckklappe. In schweren Fällen splittern zudem Windschutzscheiben, Scheinwerfergläser oder Panoramadächer. Zur Beseitigung setzen Fachbetriebe auf die moderne Dellenreparatur (Smart Repair / Drücktechnik): Speziell geschulte „Beulendoktoren“ massieren die Dellen mit Hebelwerkzeugen von der Blechinnenseite heraus oder ziehen sie von außen mit Klebeadaptern heraus, ohne dass der Originallack beschädigt oder nachlackiert werden muss. Hagelschäden sind über die Teilkaskoversicherung abgedeckt (abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung). Versicherer führen nach Massenunwettern meist Sammelbesichtigungen mit optischen Hagelscannern durch, um die Schadenshöhe digital und exakt zu ermitteln.

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