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Glossar

Generator (Lichtmaschine)

Ein vom Motor angetriebener Drehstromgenerator, der das elektrische Bordnetz während der Fahrt mit Strom versorgt und die 12V-Batterie auflädt.

Der Generator – im automobilen Sprachgebrauch traditionell als Lichtmaschine bezeichnet – ist das Kraftwerk des modernen Kraftfahrzeugs. Während die Autobatterie primär zum Starten des Motors dient, übernimmt der Generator im laufenden Fahrbetrieb die vollständige Stromversorgung aller elektrischen und elektronischen Verbraucher (von der Zündanlage über Scheinwerfer und Sitzheizungen bis hin zu Steuergeräten) und lädt gleichzeitig die Starterbatterie nach. Angetrieben wird die Lichtmaschine über den Keilrippenriemen von der Kurbelwelle des Motors. Sie erzeugt einen dreiphasigen Drehstrom, der über interne Halbleiter-Leistungsdioden in Gleichstrom umgewandelt wird. Ein integrierter elektronischer Laderegler sorgt dafür, dass die Bordspannung unabhängig von der Motordrehzahl und den zugeschalteten Verbrauchern konstant auf einem sicheren Niveau von rund 14,0 bis 14,8 Volt gehalten wird. In modernen Fahrzeugen mit Rekuperationsmanagement arbeitet der Generator bedarfsgesteuert: Er lädt die Batterie bevorzugt in Schub- und Bremsphasen auf, um im Zugbetrieb Kraftstoff einzusparen.