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Glossar

Einparksensoren (Ultraschallsensoren)

Kompakte Sensorelemente in den Stoßfängern, die Hindernisse im Nahbereich über hochfrequente Schallwellen orten.

Einparksensoren sind die physischen Messorgane elektronischer Einparkhilfen und automatischer Parklenksysteme. In der Regel werden vier bis sechs dieser münzgroßen Sensoren bündig in die vordere und hintere Stoßfängerverkleidung integriert. Sie arbeiten nach dem piezoelektrischen Prinzip: Eine Membran sendet kurze Ultraschallimpulse im Frequenzbereich von 40 bis 50 kHz aus, die vom menschlichen Gehör nicht wahrgenommen werden können, und schaltet unmittelbar danach auf Empfang um. Treffen die Schallwellen auf ein Hindernis – sei es eine Bordsteinkante, eine Garagenwand, ein Poller oder ein Fußgänger –, werden sie reflektiert. Das Steuergerät ermittelt aus der gemessenen Signallaufzeit und der Schallgeschwindigkeit die Distanz zum Objekt auf wenige Millimeter genau. Durch die Überlappung der Erfassungskeulen mehrerer Sensoren entsteht ein lückenloser Überwachungsteppich rund um die Karosserieecken. Die Sensoren sind wetterfest gekapselt und in Wagenfarbe lackiert, müssen jedoch für eine fehlerfreie Funktion regelmäßig von Schnee, Eis und grobem Schmutz befreit werden.